Bonnie
Donnerstag, den 7. Oktober 2004Juhu. Ich habs geschafft meine Semesterarbeit endlich abzugeben. Gezwungenermassen. Theoretisch hätten noch hunderttausend Dinge ergänzt und erwähnt werden können. Naja, irgendwann musste ich einfach auch Schluss machen. Über 200 Stunden Arbeit sind nicht wenig…
Nachdem ich also einige Tage lang von zehn Uhr am Morgen bis zwei Uhr am nächsten Morgen Dokumentation geschrieben habe, dachte ich mir, es sei eine gute Idee noch einen draufzusetzen und den Abschluss im Bonnie Prince zu begiessen. Na dann. Einige Bier später hatte ich dank der zwischenzeitlichen Re-Starthilfe von Ziz sogar tatsächlich ein leichtes Plus auf meinem Black-Jack Konto. Juhu. Dann hab ich leider meinen Zug verpasst. Naja, kann passieren. Doch statt das grosszügige Angebot von Ziz (schon wieder Ziz der Retter) anzunehmen, bei ihm auf dem Sofa zu übernachten, hab ich mich entschieden nach Urdorf zu fahren mit der S9 und dann von dort nach Hause zu laufen. An alle die das auch mal probieren wollen: think about it. Hab 35 Minuten gebraucht. Und zuhause angekommen habe ich gemerkt, dass ich ja einfach meinen Bruder hätte anrufen können. Privattaxi. Ich bin ein Idiot. Das heisst: ich war ein betrunkener Idiot. Jetzt ist von diesem Idioten nur noch ein leichter Kater übrig.
Der seltsamste Moment gestern war, als ich um halb zwölf im HB stand, mit dem Gefühl dass es etwa 8 Uhr morgens ist und ich dringend 24 Stunden Schlaf brauche. So gesehen war ich erstaunlich fit am Abend.
Ach ja, und fast genau so seltsam war die Begegnung mit Werner, dem Assi der meine Semesterarbeit betreut, im Bonnie Prince. Bin mir noch nicht ganz sicher ob ich das nur halluziniert habe. Hehe.
