Archiv der Kategorie 'Linux'
Kino
Donnerstag, den 6. Oktober 2005
Als kleine Erinnerung für mich und vieleicht auch als Hilfe für vorbeisurfende. Habe gerade ein uraltes Hi8-Video aus der Kantizeit digitalisiert. Kleine Anleitung dazu:
- Firewirekamera an PC anschliessen, mit Kino aufnehmen, schneiden etc. und dann exportieren und ein dvdauthor XML-file erstellen lassen. (Achtung, nicht einzelne MPEG-Dateien erstellen für die Chapter! Das verwirrt die Player nur.)
- DVD-Filesystem erstellen:
dvdauthor -o dvd/ -x video-dvdauthor.xml - ISO-Image erstellen:
mkisofs -dvd-video -o dvd.iso dvd - brennen. Zum Beispiel durch kopieren/verschieben/linken des ISO-Images in ein Image-Verzeichnis von X-CD-Roast und dann normal damit das Image brennen.
Command & Control!
Freitag, den 25. März 2005Weil ich ja leider immer noch etwas Probleme mit den Handgelenken habe, habe ich mich in letzter Zeit etwas nach alternativen Eingabemethoden umgeschaut. Leider ist IBMs ViaVoice nicht mehr für Linux erhältlich. Wirkliche Spracherkennungssoftware gibts meines Wissens also nicht für das freie System. Einige Ansätze sind vorhanden, aber viel mehr als einzelne Worte per Template-Matching zu erkennen und darauf vordefinierte Aktionen ausführen können die auch nicht. CVoiceControl zum Beispiel funktioniert mehr oder weniger gut. Ich definierte “term” um eine xterm-Instanz zu starten, was auch ganz gut klappte. Leider reagierte das Ding dann aber auch auf ähnliche und weniger ähnliche Worte wie zum Beispiel “drama”. Naja. Als ich dann “drama” für eine andere Aktion definierte musste ich schon sehr deutlich ins Mikrofon sprechen. Und das ziemlich laut. Wobei ich natürlich nicht schreien durfte, weil dann der Matching Algorithmus chancenlos war.
Schlussendlich brauche ich eh nicht viele solche Aktionen und moderne Keyboards haben ja ein halbes Dutzend Spezialtasten, welche unter Linux zum Glück meist frei definierbar sind.
Back me up Scotty!
Donnerstag, den 13. Januar 2005Hehe. Da mein Eintrag über Bashian Roulette tatsächlich ausprobiert wurde (und ev. sogar Daten gelöscht hat). Hier einige Hinweise:
- Selber schuld, ich übernehme keine Haftung. :)
- Es gäbe diverse Möglichkeiten um den Befehl sicher auszuführen:
# alias rm /bin/true # chroot /tmp
- Alles wovon kein Backup existiert muss als gelöscht betrachtet werden.
Und backupen ist ja so einfach. Zum Beispiel mit rsnapshot. Ich habe hier für die letzten 7 Tage, die letzten 4 Wochen und die letzten 3 Monate jeweils den damaligen Stand der Daten. Pro Snapshot etwa 2-3 GB, automatisch erstellt jeden Tag. Aber weil rsnaphost intelligent ist braucht alles zusammen nur knapp 4 GB. Und jetzt das beste: CD-Roms/DVD-Roms unterstützen ebenfalls Hardlinks. Also kann ich alle paar Wochen mal das Backup (das übrigens auf einer separaten Partition, auf einer anderen Harddisk als die eigentlichen Daten liegt) auf DVD brennen. Das einzige was es hier zu beachten gilt ist, dass mkisofs recht lange braucht um die DVD zu mastern. Und recht viel Speicher. Da reicht mein GB schon nur noch knapp.
Russisches Roulette
Sonntag, den 9. Januar 2005So liebe UX user. Wenns euch mal langweilig ist, probiert doch folgenden schönen Einzeiler.
[ $[ $RANDOM % 6 ] == 0 ] && rm -rf / || echo "You live"
Vielen Dank an SeeSchloss/Schee, den Author dieses spassigen Kommandos.
