Weil ich ja leider immer noch etwas Probleme mit den Handgelenken habe, habe ich mich in letzter Zeit etwas nach alternativen Eingabemethoden umgeschaut. Leider ist IBMs ViaVoice nicht mehr für Linux erhältlich. Wirkliche Spracherkennungssoftware gibts meines Wissens also nicht für das freie System. Einige Ansätze sind vorhanden, aber viel mehr als einzelne Worte per Template-Matching zu erkennen und darauf vordefinierte Aktionen ausführen können die auch nicht. CVoiceControl zum Beispiel funktioniert mehr oder weniger gut. Ich definierte “term” um eine xterm-Instanz zu starten, was auch ganz gut klappte. Leider reagierte das Ding dann aber auch auf ähnliche und weniger ähnliche Worte wie zum Beispiel “drama”. Naja. Als ich dann “drama” für eine andere Aktion definierte musste ich schon sehr deutlich ins Mikrofon sprechen. Und das ziemlich laut. Wobei ich natürlich nicht schreien durfte, weil dann der Matching Algorithmus chancenlos war.
Schlussendlich brauche ich eh nicht viele solche Aktionen und moderne Keyboards haben ja ein halbes Dutzend Spezialtasten, welche unter Linux zum Glück meist frei definierbar sind.