Monatsarchiv für Juli 2006

Sabbath Bloody Sabbath

Montag, den 31. Juli 2006

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Ach, ich kanns nicht mehr hören. Noch immer schlagen sich Israelis und der halbe nahe Osten die Köpfe ein. Ob die Grafik [Quelle: From Israel to Lebanon] stimmt oder nicht: die Israelis tun sich mit der Bombardierung von Zivilisten und (von Europa gezahlter) Infrastruktur keinen Gefallen. Je länger ich das Ganze beobachte umso mehr habe ich das Gefühl, dass die Stimmung in Europa immer israelkritischer oder gar israelfeindlicher bzw. anti-israelisch wird.

Die militanten Palästinenser wiederum nutzen das schamlos aus. Wenn wir mal das Henne-Ei Problem wer den Krieg begonnen hat ausser Acht lassen, so ist es halt doch ein Krieg. Jeder Krieg hat Opfer; auch zivile. Und auch die Palästinenser schiessen ihre Raketen in Wohngebiete ab. Das israelische Militär hätte mit ihrer hochtechnologisierten Armee, im Gegenzug zu den Untergrundkämpfern auf der Gegenseite, aber wohl die Möglichkeit das zu einem grossen Teil zu vermeiden. Sicher teurer aber einige westliche Sympathiepunkte wert.

Naja. Was soll ich noch gross dazu sagen. Jetzt ists halt einfach ein grosses, halboffizielles Köpfeeinschlagen. Im kleinen sind wir uns das aus dem Irak, Afghanistan und auch Israel schon längst gewohnt. So traurig das auch ist. Ich (und sicher auch eine ganze Menge anderer Europäer) bin es müde mich darüber aufzuregen und die einen oder anderen zu verurteilen. Bringt ja doch nichts. Leider.

Wer trotzdem auf der einen oder anderen Seite mitdiskutieren möchte kann ja mit Hilfe der israelischen Propaganda-Software die Brennpunkte im Netz ausfindig machen. [Virtuelle Schlacht über das Image von Israel]

Tja. Bleibt mir noch festzustellen dass die grossartigen Songs von Beirut und insbesondere der Albumtitel The Gulag Orkestar jetzt leider einen bitteren Nachgeschmack bekommen haben. Und das werde ich beiden Parteien nie verzeihen.

25

Sonntag, den 30. Juli 2006


At 23, I was far from feeling free.
At 24, my life was a big bore.
Now I’m 25 and I’m still not high,
yeah, I’m 25 but still alive.
I’ll never give up until I reach my goal, until I reach my goal…

Frei nach Millencolin.

Gamblin’ Man

Samstag, den 29. Juli 2006

9 to 5

Juhu! Zum ersten Mal ein Pokerabend mit positiver Bilanz! Finanziell meine ich, positive Abende warens ja immer. Der Trick mit Gastgeber sein um zu gewinnen scheint wirklich zu funktionieren. Auch wenns lange nicht so aussah. Schon beim Einkaufen mit heruntergelassener Hose bzw. zuwenig Geld an der Kasse gestanden. Dann nur schlechte Karten. Solange bis ich halt einfach auch miese Blätter gespielt habe aus Frust. Frust weil die Blätter nur mies waren wenn ich sie spielte und sich sonst meist als gut bis sehr gut entpuppten. Schliesslich war mein Geld weg, der Anschiss gross und der Abend schien gelaufen.

Nach einer kurzen Pause und mit etwas Überwindung habe ich dann nochmals Geld investiert und auch schon bald wieder abgeschrieben, als es dort weiterging wo ich aufgehört habe. All In. Weg damit. Tja, und dann kam der River und ich konnte endlich mal einen fetten Pot abstauben. Und kurz darauf noch einen zweiten. Fazit: Einsatz verdoppelt und damit die Gesamtbilanz etwas verschönert. Ich war ja eigentlich auch schon in dem Bereich der roten Zahlen wo andere Leute vollends aufgeben…

Die grössten Coups haben aber andere Leute gemacht. Die mit den wirklich guten Karten. Christian zum Beispiel als er ein KKK JJ Fullhouse hatte und mit frisch eingewechseltem Geld Dave abzockte. Vorher liefs meist umgekehrt.

Zoidberg

Donnerstag, den 27. Juli 2006

Oder warum Engländer im Sommer so gerne den Krebs montieren. Ein Erklärungsversuch mittels einer echt interessanten Theorie:

England bzw. Grossbritannien ist bekanntlich eine Insel. Deshalb wurde über einige Jahrhunderte hinweg, mangels fehlender Vermischung mit frischem Blut, die genetische Vielfalt etwas eingeschränkt, was natürlich nicht sehr gut ist. Mutter Natur kennt aber auch dafür eine Lösung und so verspürt jeder Engländer den unbezwingbaren Drang sich ohne Shirt und Sonnenschutz der Sonnenstrahlung auszusetzen. Das ist zwar nicht unbedingt gesund, die erhöhte Strahlendosis fördert, neben Hautkrebs, aber wohl auch gutartige Mutationen des Erbguts und sonnenbadende Engländer sind vielleicht einfach eine Spielart der Evolution.

Feed me!

Mittwoch, den 26. Juli 2006

Gerade hab ich wieder mal realisiert dass viele Leute immer noch nicht wissen, was Newsfeeds sind und wozu die gut sind. Ehem, ja auch unter meinen Lesern. Vorallem bei völlig willkürlichen Veröffentlichungsabständen wie meinen ist das extrem praktisch.

Steibiiger hat dazu schöne Anleitungen geschrieben: für Safari, Firefox und Internet Explorer.

Also: diese Seite hat einen Newsfeed, genauso die Kommentare. Und die Bandpage hat sogar einen für jede Sektion. Feed me!