Switzerland ain’t a bad place to be
Sonntag, den 31. Juli 2005Wenn ich mir das so überlege ist die Schweiz wirklich nicht der schlechteste Aufenthaltsort. Diverse Leute, die ich kenne, sind da einiges mehr gefährdet oder an Orten mit anderweitig unangenehmen Begleitumständen. Der eine Lukas rennt in Tokyo vor den Erdbeben davon, der andere in London vor den Terroristen und der Polizei. Davor haben sich beide in einem schönen Land mit gefährlich komplizierter Sprache aufgehalten. Martin lungert mal eben kurz in Indien rum und ist noch knapp vor dem Jahrtausend-Monsun wieder abgereist. Fabian liegt in der sengenden Sonne Griechenlands und wartet bis die Eisenbahner aufhören zu streiken. Johnny schlägt sich in Soviet Kanuckistan mit Mathematik herum und von den Leuten die sich unter der zitternden Hand von George W. ducken möchte ich hier gar nichts erwähnen.
Da haben wirs hier ja wirklich gut. Abgesehen davon dass einige Spinner schon Tage vor dem ersten August die ersten Knaller aus ihrem 700 Franken teuren Feuerwerks-Portfolio zünden, die Züge Leute transportieren die mit Butterfly-Messern rumfuchteln und Streit suchen und das Wetter immer noch verrückt spielt. Ach ja, das ist mein Vaterland!
